Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz
Karoline Edtstadler stellt sich der Wahl / 19 von 36 Stimmen im Landtag nötig / Der historische Mittwoch im Überblick /Umfangreiche Informationen auf den Kanälen des Landes
(HP) „Wir wollen dieser Wahl und der anschließenden Angelobung einen würdigen Rahmen geben – sowohl für den Abschied von Landeshauptmann Wilfried Haslauer als auch für die Wahl und Angelobung von Karoline Edtstadler“, betont Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf. Dieser Mittwoch der Amtsübergabe ist exakt durchgetaktet – der Landtag überträgt live auch auf Salzburg ON
Eines vorweg: Dass Salzburg am 2. Juli 2025 mit Karoline Edtstadler eine neue Landeshauptfrau bekommt, setzt ihre Wahl im Salzburger Landtag voraus. 19 von 36 Stimmen sind dafür nötig. Läuft alles nach Plan, wird Karoline Edtstadler noch am Vormittag von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf auf die Landesverfassung angelobt.
Der Mittwoch im Überblick
Der Salzburger Landtag wird gemeinsam mit der Landesregierung und der designierten Landeshauptfrau bereits um 8 Uhr in der Kajetanerkirche zu einer religionsverbindenden Feier gehen. Um 9 Uhr beginnt die Landtagssitzung, Landeshauptmann Wilfried Haslauer wird eine Erklärung abgeben, die im Landtag vertreten Parteien werden eine Erklärung abgeben und die Landtagspräsidentin schließlich den Amtsverzicht von Wilfried Haslauer annehmen. Danach folgt die Wahl der neuen Landeshauptfrau und die Angelobung auf die Landesverfassung sowie die Regierungserklärung von Karoline Edtstadler.
Landeshauptmann übergibt sein Büro
Am Nachmittag geht die Plenarsitzung im Salzburger Landtag mit zahlreichen Tagesordnungspunkten weiter. Schon vorher wird Landeshauptmann Wilfried Haslauer sein Büro im Chiemseehof an seine Nachfolgerin übergeben. Danach geht es für die neue Landeshauptfrau zurück zum Landtag auf die Regierungsbank.
Neue Ressortverteilung
Mit der Wahl der designierten Landeshauptfrau werden auch die Aufgaben in der Salzburger Landesregierung neu geordnet. Karoline Edtstadler soll unter anderem für die Gemeinden, Wirtschaft, Volkskultur und Beteiligung Verantwortung tragen. Aber auch innerhalb des bisherigen Regierungsteams wechseln Zuständigkeiten. Die Änderungen werden voraussichtlich Mittwochmittag in einer offiziellen Regierungssitzung beschlossen.
Drittjüngste Regierungschefin
Karoline Edtstadler wird mit 44 Jahren beim Amtsantritt die drittjüngste Regierungschefin Salzburgs in der Zweiten Republik sein. Jünger waren nur Gabriele Burgstaller (40 Jahre) sowie Josef Klaus (39 Jahre). Der spätere Bundeskanzler Österreichs wurde 1949 zum Landeshauptmann gewählt, Burgstaller war 2004 erste Landeshauptfrau.
Sechs gebürtige Salzburger
Von den bisherigen zehn Landeshauptleuten seit 1945 sind sechs im Bundesland Salzburg geboren. Adolf Schemel (1880), Josef Rehrl (1895), Wilfried Haslauer senior (1926) sowie Wilfried Haslauer junior (1956) kamen in der Stadt Salzburg auf die Welt. Albert Hochleitner wurde 1893 in Blühnbach (Gemeinde Werfen) geboren, Hans Katschthaler 1933 in Lend-Embach. Josef Klaus (1910) ist gebürtiger Kärntner (Kötschach-Mauthen), Hans Lechner (1913) stammt aus Graz. Franz Schausberger (1950) und Gabriele Burgstaller (1963) sind Oberösterreicher (Steyr beziehungsweise Niederthalheim bei Schwanenstadt im Hausruckviertel). Karoline Edtstadler wurde 1981 in der Stadt Salzburg geboren und ist in Elixhausen aufgewachsen. Sie wäre somit die siebte gebürtige Salzburgerin an der Spitze der Landesregierung.
Führungswechsel kein Novum
Die Übergabe des Amtes des Landeshauptmannes in der laufenden Legislaturperiode – im konkreten Fall von Wilfried Haslauer an Karoline Edtstadler – ist in Salzburgs Geschichte keine Premiere. Im Dezember 1947 übergab Albert Hochleitner an Josef Rehrl. Im April 1961 erfolgte der Wechsel von Josef Klaus auf Hans Lechner, da Klaus in die Bundesregierung wechselte. Hans Lechner wiederum übergab im April 1977 das Amt, und damit rund zwei Jahre vor der Landtagswahl 1979, an Wilfried Haslauer senior. Drei Jahre vor der regulären Landtagswahl 1999 folgte der Wechsel von Hans Katschthaler auf Franz Schausberger.
Eines vorweg: Dass Salzburg am 2. Juli 2025 mit Karoline Edtstadler eine neue Landeshauptfrau bekommt, setzt ihre Wahl im Salzburger Landtag voraus. 19 von 36 Stimmen sind dafür nötig. Läuft alles nach Plan, wird Karoline Edtstadler noch am Vormittag von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf auf die Landesverfassung angelobt.
Der Mittwoch im Überblick
Der Salzburger Landtag wird gemeinsam mit der Landesregierung und der designierten Landeshauptfrau bereits um 8 Uhr in der Kajetanerkirche zu einer religionsverbindenden Feier gehen. Um 9 Uhr beginnt die Landtagssitzung, Landeshauptmann Wilfried Haslauer wird eine Erklärung abgeben, die im Landtag vertreten Parteien werden eine Erklärung abgeben und die Landtagspräsidentin schließlich den Amtsverzicht von Wilfried Haslauer annehmen. Danach folgt die Wahl der neuen Landeshauptfrau und die Angelobung auf die Landesverfassung sowie die Regierungserklärung von Karoline Edtstadler.
Landeshauptmann übergibt sein Büro
Am Nachmittag geht die Plenarsitzung im Salzburger Landtag mit zahlreichen Tagesordnungspunkten weiter. Schon vorher wird Landeshauptmann Wilfried Haslauer sein Büro im Chiemseehof an seine Nachfolgerin übergeben. Danach geht es für die neue Landeshauptfrau zurück zum Landtag auf die Regierungsbank.
Neue Ressortverteilung
Mit der Wahl der designierten Landeshauptfrau werden auch die Aufgaben in der Salzburger Landesregierung neu geordnet. Karoline Edtstadler soll unter anderem für die Gemeinden, Wirtschaft, Volkskultur und Beteiligung Verantwortung tragen. Aber auch innerhalb des bisherigen Regierungsteams wechseln Zuständigkeiten. Die Änderungen werden voraussichtlich Mittwochmittag in einer offiziellen Regierungssitzung beschlossen.
Drittjüngste Regierungschefin
Karoline Edtstadler wird mit 44 Jahren beim Amtsantritt die drittjüngste Regierungschefin Salzburgs in der Zweiten Republik sein. Jünger waren nur Gabriele Burgstaller (40 Jahre) sowie Josef Klaus (39 Jahre). Der spätere Bundeskanzler Österreichs wurde 1949 zum Landeshauptmann gewählt, Burgstaller war 2004 erste Landeshauptfrau.
Sechs gebürtige Salzburger
Von den bisherigen zehn Landeshauptleuten seit 1945 sind sechs im Bundesland Salzburg geboren. Adolf Schemel (1880), Josef Rehrl (1895), Wilfried Haslauer senior (1926) sowie Wilfried Haslauer junior (1956) kamen in der Stadt Salzburg auf die Welt. Albert Hochleitner wurde 1893 in Blühnbach (Gemeinde Werfen) geboren, Hans Katschthaler 1933 in Lend-Embach. Josef Klaus (1910) ist gebürtiger Kärntner (Kötschach-Mauthen), Hans Lechner (1913) stammt aus Graz. Franz Schausberger (1950) und Gabriele Burgstaller (1963) sind Oberösterreicher (Steyr beziehungsweise Niederthalheim bei Schwanenstadt im Hausruckviertel). Karoline Edtstadler wurde 1981 in der Stadt Salzburg geboren und ist in Elixhausen aufgewachsen. Sie wäre somit die siebte gebürtige Salzburgerin an der Spitze der Landesregierung.
Führungswechsel kein Novum
Die Übergabe des Amtes des Landeshauptmannes in der laufenden Legislaturperiode – im konkreten Fall von Wilfried Haslauer an Karoline Edtstadler – ist in Salzburgs Geschichte keine Premiere. Im Dezember 1947 übergab Albert Hochleitner an Josef Rehrl. Im April 1961 erfolgte der Wechsel von Josef Klaus auf Hans Lechner, da Klaus in die Bundesregierung wechselte. Hans Lechner wiederum übergab im April 1977 das Amt, und damit rund zwei Jahre vor der Landtagswahl 1979, an Wilfried Haslauer senior. Drei Jahre vor der regulären Landtagswahl 1999 folgte der Wechsel von Hans Katschthaler auf Franz Schausberger.