Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz
Eröffnung, Weihung und Maibaumaufstellen am 2. Mai / Land unterstützte Neubau mit rund 15 Million Euro (GAF)
(LK) Ein Meilenstein für die Gemeinde Grödig und die Bildungslandschaft im Bundesland Salzburg ist geschafft: Die neue Volksschule Fürstenbrunn hat ihren Betrieb aufgenommen. Nach dem feierlichen Abschied vom Altbau im Februar und dem Start des Schulbetriebs folgt heute der offizielle Festakt. Das Land Salzburg unterstützte den zukunftsweisenden Neubau mit Mitteln aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF).
Der Neubau der Volksschule Fürstenbrunn ist ein gutes Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden. Neben der Schule umfasst der Komplex auch ein Wohngebäude mit drei Einheiten, was zur nachhaltigen Wohnraumentwicklung in der Region beiträgt. Über den Gemeindeausgleichsfonds (GAF) wurde der Neubau mit 15 Millionen Euro gefördert. „Als Landeshauptfrau ist es mir ein besonderes Anliegen, die Kommunen bei solch großen Infrastrukturprojekten verlässlich zu begleiten. Mit den Mitteln aus dem GAF sorgen wir dafür, dass lebenswerte Strukturen – von der modernen Schule bis hin zu leistbarem Wohnraum – direkt vor Ort entstehen. Die neue Volksschule Fürstenbrunn ist ein Vorzeigeprojekt für die regionale Stärke Salzburgs“, so Landeshauptfrau Karoline Edtstadler.
Neue Maßstäbe für pädagogische Infrastruktur
Nach dem Spatenstich im September 2024 und einer intensiven Bauphase konnte die neue Volksschule Fürstenbrunn bereits am 16. Februar 2026 von den rund 90 Schülerinnen, Schülern sowie dem Lehrpersonal bezogen werden. Der Entwurf von Architekt Ferdinand Haslwanter setzt neue Maßstäbe für pädagogische Infrastruktur. „Bildung braucht Raum, um sich zu entfalten. In Fürstenbrunn sehen wir heute, wie moderne Architektur die pädagogische Arbeit unterstützen kann. Die neuen Lernzonen und die Verbindung von Innen- und Außenraum schaffen ein Umfeld, in dem Kinder nicht nur Wissen erwerben, sondern sich auch wohlfühlen und kreativ wachsen können. Das ist eine Investition in die Zukunft unserer jüngsten Salzburgerinnen und Salzburger“, betont Bildungslandesrätin Daniela Gutschi.
Die neue Volksschule Fürstenbrunn
Auf zwei Etagen und einem Untergeschoss bietet die neue Volksschule Fürstenbrunn Platz für moderne Lehrformen:
- Erdgeschoss: Zentraler Haupteingang mit Garderobe, großzügige Aula, Räume für den Mittagstisch inklusive Ausgabeküche sowie spezialisierte Werk- und Musikräume.
- Obergeschoss: Hier befinden sich neun Klassenräume, die in flexiblen Lernzonen angeordnet sind. Jeweils zwei Klassen teilen sich einen Gruppenraum und eine Loggia, was Unterricht an der frischen Luft ermöglicht. Auch die Schulbibliothek sowie Direktionsräume sind hier angesiedelt.
- Untergeschoss: Eine moderne Sporthalle inklusive Nebenräumen, die abends auch den örtlichen Vereinen zur Verfügung steht.
26 Millionen Euro für die Zukunft
Insgesamt hat die Gemeinde Grödig in das Projekt 26 Millionen Euro investiert. „Unsere Kinder verdienen die besten Bedingungen zum Lernen und Wachsen – mit dieser Schule schaffen wir genau diesen Raum. Es freut mich als Bürgermeister, dass wir eine moderne und zeitgerechte Volksschule eröffnen dürfen. Vielen Dank an alle die bei diesem Projekt mitgewirkt haben“, so Bürgermeister Herbert Schober. Direktorin Michaela Geier ergänzt: „Ein neues Schulhaus ist ein Versprechen an unsere Kinder: Hier bekommt ihr den Raum, den ihr braucht, um neugierig zu sein und eure Talente zu entfalten. Danke an alle Helfer, Planer und Unterstützer, die diesen Traum wahr gemacht haben.“