Pressemitteilung, 06.09.2026 | Der ganze Lungau feierte den Musikverein Thomatal

Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz

Bezirksmusikfest und 25-Jahr-Jubiläumsfest ging über die Bühne

(LK)  Musik lag am Samstag im Lungau in der Luft. In Thomatal ging das 38. Bezirksmusikfest und gleichzeitig das 25-Jahr-Jubiläum des Musikvereins der Gemeinde über die Bühne. 19 Musikkapellen, 15 davon aus dem Lungau, hatten sich angesagt. In Summe waren rund 1.000 musikalische Gäste mit dabei.

Thomatal feierte am Wochenende gemeinsam die Musik, die Volkskultur und den Zusammenhalt. Dabei zeigte die Gemeinde mit ihren rund 340 Einwohnern, dass ehrenamtliches Engagement, eine starke Volkskultur und eine lebendige Gemeinschaft über Generationen hinweg nicht von der Größe des Ortes abhängig sind.

Edtstadler: „Starke Vereine, starke Gemeinschaft.“

34 Mitglieder hat der Musikverein Thomatal, also rund 10 Prozent der Gemeindebevölkerung sind dabei. „Der 25 Jahre junge Verein zeigt eindrucksvoll, wie stark das Engagement und der Zusammenhalt in der Gemeinde sind. Viele Mitglieder sind gleichzeitig auch bei der Feuerwehr und dem Roten Kreuz aktiv, und alle Vereine unterstützen sich gegenseitig, wenn es notwendig ist. Eine so starke Gemeinschaft wie hier findet man selten, und darauf kann Thomatal zu Recht stolz sein“, so Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und ergänzt: „Es ist an diesem Wochenende jedenfalls der beste Ort im Lungau, um das Bezirksmusikfest zu feiern und das Miteinander hochleben zu lassen.“

Ortschef: „Kleine Einheiten sind einfach sehr stark.“

Der Musikverein Thomatal ist der jüngste im Lungau und eines von vielen Zeichen des guten Miteinanders in der kleinen Gemeinde. „Es geht bei uns sehr familiär zu. Man kennt sich, hilft zusammen und alle freuen sich auf das Fest. Da nimmt man gerne die Mühen in Kauf“, so Bürgermeister Klaus Drießler, der den Musikverein initiiert hat und seit 25 Jahren dessen Obmann ist. „Ganz einfach ist es nicht, 16 unserer 34 Mitglieder sind bei der Musik und der Feuerwehr, da sprechen wir uns immer gut ab und so funktioniert alles sehr gut. Trotzdem gibt es zwischen 15 und 20 Ausrückungen und 40 Proben im Jahr. So kleine Einheiten wie in unserer musikaffinen Gemeinde sind einfach sehr stark“, betont Drießler.

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