Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz
Enquete im Chiemseehof abgehalten / Abgeordnete im Austausch mit Experten
(LK) Bei einer Enquete im Landtag zur Plattform Pflege III wurden am Mittwoch die ersten Ergebnisse erörtert. Neben dem Pflegebeauftragten berichteten die Experten über die zentralen Ergebnisse der Arbeitsgruppen.
Der Salzburger Landtag hat sich am Mittwoch im Rahmen einer Enquete mit der Plattform Pflege III beschäftigt. Der Pflegebeauftragte der Landesregierung, Karl Schwaiger sowie sechs Leiter von Arbeitsgruppen gaben einen detaillierten Einblick über die Arbeit der Plattform sowie die zentralen Schlüsse daraus. Die Abgeordneten konnten den einzelnen Experten Fragen stellen und Aspekte erörtern.
Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf betont: „Es geht um Menschen, daher beschäftigt uns das Thema Pflege vielfach und ständig im Salzburger Landtag. Die Enquete bietet die Möglichkeit, ohne tagespolitischen Druck sich mit Expertinnen und Experten auszutauschen.“
Edtstadler: „Thema von allen Seiten beleuchten“
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler sprach großen Dank aus an alle Pflegekräfte im Bundesland für ihre tägliche Arbeit sowie an den Pflegebeauftragten und den Expertinnen und Experten, die an der Plattform Pflege III mitwirken. „Über 165 Frauen und Männer engagieren sich hier und beleuchten das Thema von allen Seiten. Wir müssen hier gemeinsam nach Lösungen suchen. Emotionalität und Aufwiegeln bringt hier niemandem etwas.“
Noch nie so viele Menschen im Beruf Pflege
Landesrätin Daniela Gutschi betonte, dass schon die ersten beiden Plattformen zur Pflege echte Meilensteine gewesen seien. „Die Landesregierung hat hier immer Verantwortung übernommen und es ist vieles gelungen. Es gab noch nie so viele Menschen, die Pflege brauchen. Es gab aber auch noch nie so viele Menschen, die in der Pflege arbeiten in Salzburg.“ Landesrat Wolfgang Fürweger betonte bei der Enquete, dass die Plattform Pflege III mit 165 mitwirkenden Personen die bislang am breitesten angelegte sei. Es sei die Politik als Ganzes, die beim Thema Pflege angesprochen sei. „Wir sitzen hier alle im selben Boot“.
Weiterer Fahrplan
Die Plattform Pflege III ist bis Jahresende konzipiert. Die einzelnen Arbeitsgruppen gehen derzeit in die detaillierte Ausarbeitung. In weiterer Folge geht es dann um die Finanzierbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen.
Land Salzburg / Franz Neumayr