Pressemitteilung, 24.06.2026 | Rechnungsabschluss 2025 zeigt Rekordjahr an Investitionen

Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz

Landtag behandelt Rechnungsabschluss 2025 / Defizit geringer als angenommen

 

(LK)  Der Salzburger Landtag behandelt heute, Mittwoch, den Rechnungsabschluss 2025. Die Neuverschuldung fiel im Vorjahr mit 358,7 Millionen Euro um 137,7 Millionen Euro geringer aus als erwartet.

 

Der Rechnungsabschluss 2025 wird am Mittwoch im Salzburger Landtag behandelt. Bei der Budgeterstellung war man ursprünglich von einem Minus von 496,4 Millionen Euro ausgegangen. Trotz anhaltend herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte das Ergebnis letztendlich verbessert werden. In der Endabrechnung ist ein Nettofinanzierungssaldo von 358,7 Millionen Euro erzielt worden. Das entspricht einer Verbesserung um rund 137,7 Millionen Euro, die unter anderem in zwei Konsolidierungsrunden der Regierung eingespart wurden.

Edtstadler: „Verantwortungsvoll handeln“

Das Finanzjahr 2025 war ein Rekordjahr, was die Ausgaben (rund 4,3 Milliarden Euro) und die Investitionen (668 Millionen Euro) des Landes betrifft. Den Löwenanteil nimmt mit fast 30 Prozent und 1,3 Milliarden Euro an Ausgaben der Bereich Gesundheit ein. 689 Millionen Euro flossen im Vorjahr in den Sozialbereich. Die Ausgaben in der Wohnbauförderung beliefen sich auf 205,1 Millionen Euro. Landeshauptfrau und Finanzreferentin Karoline Edtstadler betont: „Der Rechnungsabschluss 2025 zeigt, dass wir trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen verantwortungsvoll gehandelt haben. Die Neuverschuldung ist deutlich geringer ausgefallen als ursprünglich angenommen. Das ist das Ergebnis eines konsequenten Konsolidierungskurses bei gleichzeitiger Sicherung der zentralen Leistungen für die Menschen in Salzburg. Gerade in herausfordernden Zeiten war es unsere Aufgabe, die Gesundheitsversorgung, die Pflege, die Kinderbetreuung und wichtige Zukunftsprojekte abzusichern, statt notwendige Entscheidungen aufzuschieben.“

668 Millionen Euro investiert

In Summe wurden im Vorjahr 668 Millionen Euro investiert. Große Vorhaben waren unter anderem die Modernisierung der Landesalarm- und Warnzentrale, der Bau des Landesdienstleistungszentrums, Fort Kniepass in Unken, Spitalsbauten in den Landeskliniken (Neubau Innere Medizin III) sowie in Schwarzach und Mittersill, die Sanierung des Schmittentunnels in Zell am See sowie Hochwasserschutzbauten.

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