Pressemitteilung, 28.09.2026 | 22. Salzburg Europe Summit diskutiert Rolle Europas in der Welt

Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz

500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer / Internationale Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

(LK)  Der Salzburg Europe Summit geht von 27. bis 29. September unter dem Motto „Europa: Ein Global Player?“ über die Bühne. Expertinnen und Experten aus aller Welt, hohe politische Vertreter wie beispielsweise die Staatspräsidentin von Nordmazedonien, Gordana Siljanovska-Davkova, und viele mehr teilen im Kongresshaus Wissen und Erfahrung mit dem Publikum.

Unter die 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Salzburg Europe Summit mischten sich am Montag auch rund 300 Schülerinnen und Schüler aus Salzburg. Ihnen wurde beim Kongress vermittelt, dass die Grundwerte Europas nicht selbstverständlich sind. „Die Politik hat die Verantwortung für die nachkommenden Generationen vorzudenken. Gerade vor dem Hintergrund, dass ich Oma einer dreijährigen Enkeltochter bin, will ich, dass sie in einem geeinten, friedlichen und wohlhabenden Europa aufwächst“, betonte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler bei ihrer Ansprache.

Edtstadler: „Politik braucht Weitblick.“

Die Landeshauptfrau betonte weiter, dass „nur wenn die Politik Weitblick zeigt und zukünftige Generationen die Verantwortung übernehmen zu gestalten, vielleicht auch mal ins Risiko zu gehen und den eigenen Standpunkt zu verlassen, dann kann es gemeinsam gut weitergehen. Ich möchte aber auch betonen, wie viel Positives die Europäische Union uns gebracht hat und dass unser Wohlstand und unsere Sicherheit in der heutigen Form ohne sie nicht denkbar gewesen wären.“

Neues Selbstbewusstsein

Federführend für die Organisation ist das in Salzburg angesiedelte Institut der Regionen Europas (IRE), das sich insbesondere für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa einsetzt. Franz Schausberger, Gründer des IRE, betonte beim Kongress: „Wir haben uns in Europa zu lange an die Schulter der Amerikaner gelehnt und haben uns darauf verlassen, dass sie für unsere Sicherheit sorgen. Inzwischen ist man draufgekommen, dass man viel tun muss, und es bewegt sich einiges. Bei der Suche nach neuen Partnern geht einiges weiter, in Richtung Kanada und auch mit Australien wurde eine Vereinbarung geschlossen. Wir müssen unabhängiger, selbstbewusster und gemeinsamer werden.“

Copyright: IRE / Franz Neumayr

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